Jugendarbeit-News


Sommerfest 4Ein Besuchermagnet war auch dieses Jahr wieder das Familien-Sommerfest auf dem Sportgelände in Eglsee. Jugendleiterin Monika Morrison und ihr Team sowie zahlreiche Helfer hatten ein buntes Programm vorbereitet. Sommerfest 5 1

Mit viel Geschick und Eifer absolvierten die Kinden den Spieleparcours mit Hindernis-scooter, Wasser melken, Wurfwand, Gummibärchen-am-Geschmack-erkennen, Wasser mit Schwämmen transportieren, Stockschießen und Maßkrugstemmen. Am Lasergewehr der Schützengesellschaft Purkering konnte man seine Zielgenauigkeit unter Beweis stellen.

Auf der Piratenschiff-Hüfburg tobten sich die Kinder bis in die Dunkelheit hinein nach Herzenslust aus. Desweiteren wurden architektonische Meisterwerke aus Bamusstäben und Gummibändern gebaut.

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Etliche Kisten Bauklötze aus Roland Meier's SpielMobil (www.daskleineevent.de) sorgten dafür, dass keine Langeweile aufkam.

Sommerfest 1Beim Fassl-Schießen für Erwachsene galt es, mit einem Asphaltstock einem von 3 Partyfässern Bier möglichst nahe zu kommen. Die glücklichen Gewinner waren dabei Roswitha Dieplinger (4cm), Adi Aicher (10,8cm) und Sebastian Hartl (11,5cm) . 

 

 

Die TSV-Jugendtanzggruppe gab noch einmal ihr Programm "Superheroes" zum Besten und erntete tosenden Applaus. Bei Gegrilltem und an der Bar ließ es sich am Vereinsheim noch lange aushalten.

 

Bericht vom Ferienlager des TSV Heiligkreuz 01.-06.08.2016:

Für 47 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren begannen die Ferien mit einem Ferienlager in der Jugendherberge in der Strub bei Berchtesgaden, organisiert von Vereinsjugendleiterin Monika Morrison. Als Betreuer stellten sich zudem Herbert Volzwinkler, Marlene Hurmer, Robert Gisser sowie Nicole und Katrin Kleinschwärzer zur Verfügung. Ein abwechslungsreiches Programm stand den Kindern bevor und so fiel der Abschied den meisten gar nicht schwer als der Reisebus der Firma Siewert am Sportplatz in Eglsee abfuhr.

In der Jugendherberge angekommen, stärkte man sich beim gemeinsamen Mittagessen und bezog anschließend die Zimmer. Am Nachmittag machten sich bunt gemischte Gruppen auf, die Umgebung zu erkunden und die Marktgemeide Berchtesgaden mit ihrem historischen Schloss zu besichtigen. Zurück in der Jugendherberge hatten die Kinder reichlich Zeit zum Spielen und sich Kennenlernen. Um 22.00 Uhr hieß es dann zum ersten Mal Nachtruhe – aber Stille kehrte erst sehr viel später ein.

Am nächsten Morgen fuhr die Gruppe zum Salzbergwerk. Schnell schlüpften die Kinder in die Bergmannstracht und fuhren mit der Grubenbahn in die Stollen des Bergwerks. Auf 2 Holzrutschbahnen ging es weiter in die Tiefe. Die Floßfahrt über den Spiegelsee, 130 Meter unter der Erde, eindrucksvoll inszeniert mit Lichtern und sphärischen Klängen, versetzte die Gruppe in erstaunliche Stille. Wie verzaubert folgten die Teilnehmer den Erläuterungen des Guides von der Gewinnung der Sole bis zur Herstellung des Bad Reichenhaller AlpenSalzes. Wieder an der Oberfläche angekommen, ging es nach einer Brotzeitpause mit dem Linienbus weiter zur Almbachklamm. Am Eingang begutachtete man die Kugelmühle, in der noch heute der Untersberger Marmor zu Kugeln verarbeitet wird. Schließlich wanderte die Gruppe durch die 3 km lange Schlucht mit etwa 200 Höhenmetern bis zur Theresienklause. Dort wurde früher das Wasser gestaut, um das zur Solegewinnung benötigte Holz ins Tal zu triften. Tiefe Schluchten und tosende Wasserfälle lieferten faszinierende Fotomotive. Der Rückweg wurde zur Freude der Kinder mit einem Linienbus des RVO ab Hintergern bis vor die Haustür der Jugendherberge organisiert. Den Abend ließ man gemütlich am Lagerfeuer bei Stockbrot und Gitarrenmusik ausklingen.

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Der Mittwoch war wie immer das Highlight der Woche. Am Vormittag machten die Älteren der Gruppe eine Rafting-Tour. Auf der Berchtesgadener Ache ging es in 8-Mann-Schlauchbooten bis nach Marktschellenberg. Wasserschlachten und waghalsige Sprünge von Brücken gehörten mit zum Programm der Outdoor-Guides. Die jüngere Gruppe besuchte zeitgleich die Ausstellung „Vertikale Wildnis“ im Haus der Berge. Nach gemeinsamen Mittagessen in der Herberge wurden am Nachmittag die Gruppen getauscht.

An der Seelände des Königssee traf sich die Gruppe am Donnerstag mit einem ortsansässigen Bergführer, um zur Fischunkelalm am Obersee zu wandern. Mit einem Elektroboot ging es bis zum Ende des Königssees, vorbei an der Wallfahrskirche St. Bartholomä. Auf der etwa einstündigen Wanderung am spiegelglatten See entlang boten sich die beeindruckendsten Naturbilder, die die Kinder laut ihrer Aussage jemals gesehen hatten. Bei der Alm angekommen war kaum einer davon abzuhalten, sich in dem sehr kühlen See vor faszinierender Bergkulisse abzufrischen. Eine kleine Gruppe marschierte noch etwa 20 Minuten weiter bis zum Röthbach Wasserfall, der dort etwa 380 Meter in die Tiefe stürzt. Den gleichen Weg nahm man nach ausgiebiger Rast auch wieder zurück.

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Obersee 1

Bei Dauerregen musste Jugendleiterin Morrison am Freitag zu Plan B übergehen und besuchte mit den Teilnehmern die Watzmann Therme. Die Kinder waren gar nicht traurig über die ins Wasser gefallene Wanderung und vergnügten sich am Vormittag bei diversen Wasserspielen im Hallenbad, nutzten aber auch die Zeit zum Chillen in der Solegrotte. Der Nachmittag stand ganz unter dem Motto „Freizeit ohne Handy und Co.“ Man traf sich im großen Aufenthaltsraum der Herberge mit den mitgebrachten Gesellschaftsspielen. Nach anfänglichem Murren, hatten schließlich alle sichtlich Spaß am gemeinsamen Spielen. Traditionell wurde dieser letzte Abend in der Kellerdisco der Jugendherberge verbracht. Die Playlist der Musik wurde von den Teilnehmern selbst zusammengestellt. Auch die anfänglich etwas Schüchternen tauten beim Linedance sofort auf. Viele Augen mussten die Betreuer in dieser letzten Nacht gar nicht zudrücken, denn anscheinend macht die Bergluft doch so müde, dass früher als erwartet Ruhe einkehrte.

Nach 5 erlebnisreichen Tagen konnten die Eltern ihre etwas übermüdeten Kinder am Sportplatz in Eglsee wieder in Empfang nehmen.

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